Heinrich Floris Schopenhauer (1747-1805)

01-einleitung5
Heinrich Floris: geboren 1747 in Danzig, getauft am 27.6.1747 in Danzig. Vater des Philosophen Arthur Schopenhauer. Starb durch Freitod in Hamburg am 20.4.1805. Heinrich Floris war ein gebildeter und weitgereister Mann. In seiner Jugend hat er viele Länder bereist. Er war Großkaufmann in Danzig. Hatte mit seinem Bruder Johann Friedrich eine gemeinsame Handelsfirma mit dem Namen ?Gebrüder Schopenhauer?. Den Brüdern kamen die vielfachen Handelsbeziehungen ihres Vaters zugute. Sie besaßen ein großes Vermögen, hatten mehrere Ländereien. Wurde vom polnischen König mit dem Hofratstitel geehrt. In diesem Zusammenhang ist zu vermuten, dass hier das Schopenhauer ?Wappen verliehen wurde. Mit diesem Wappen ist auch der Wappenspruch:

Point de bonheur sans liberte,
bekannt geworden. Heinrich Floris heiratet am 16. Mai 1785 Johanna Henriette Trosiener, die Tochter des Johann Christian Trosiener aus Danzig. Im Jahre 1703 siedelte er mit seiner Familie nach Hamburg. Er verlor ein Teil seines Vermögens. Der Bruder Johann Friedrich führte das Geschäft weiter. Hierüber ist wenig bekannt, allerdings sind Berichte aus dem Bankhaus Muhl in Danzig bekannt, dass die Firma weiter bestand. Johanna, Adele und Arthur klagten später das geerbte Vermögen zum Teil ein.
02-portrat3

04-auifstellung1
Hinweis: Nach gültiger Mitteilung des Staatsarchivs Danzig, das diese Zusammenstellung für die Deutsche Forschungsanstalt für Psychatrie in München 1929 gemacht und dem Verfasser in Abschrift mitgeteilt hat.

05-auszug-aufstellung1
Auszug aus der oben stehenden Abbildung

062

Heinrich Floris war ein weitgereister Kaufmann, aber es ist wenig über seine Aktivitäten im Ausland zu erfahren.

072
08-trauung

Originaleintrag der Trauung in der Kirche Aller Gottes Engel zu Danzig
09-trauung2
Auszug(Vergrößerung) aus dem Traueintrag in der Kirche

10-a-geb1
Eintrag in das Geburtenregister
11-ageb2
Vergrößerung des Eintrags

12-taufe-arthur
Originalkopie vom Evangelischen Zentralarchiv Berlin -Kirchengemeinde St. Marien zu Elbing Jahrgang 1788 Seite 275
Taufeintrag – Sohn Arthur Schopenhauer

Heinrich-Floris Schopenhauer starb in Hamburg unter misteriösen Umständen. Er wurde in Hamburg beerdigt.
Originalkopie aus dem Hamburger Friedhofsbuch – Liegestelle H.-F. Schopenhauer
13-hf-friedhof
14-hf-friedhof2

In den Nachschlagewerken des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen
finden wir mehrere Eintragungen zum Stamm der Schop-p-enhauers. Ebenfalls in der Kartei Quasowskis. Interessant ist natürlich der Hinweis zu der Anzahl der Kinder. Möglicherweise hatte Heinrich-Floris uneheliche Kinder, oder Johanna hatte in der Zeit, als sie in Weimar lebte, Kinder von ihren Liebschaften. Mehr darüber ist im Abschnitt Johanna Schopenhauer zu lesen. Es gab ja Differenzen mit ihrem Sohn Arthur, der seiner Mutter in dieser Hinsicht Vorbehalte machte. Leider ist in der einschlägigen Literatur wenig über weitere Kinder zu lesen.
15-h-floris
16-h-flo

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.